Lebenslauf

 

Florian Just (Bariton) begann seine Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Dort sang er als Sopransolist u.a. in Mozarts Zauberflöte an der Semperoper Dresden und der Staatsoper Berlin.

 

Er studierte am Conservatorium van Amsterdam und am Conservatoire de Metz in der Opern- und Liedklasse von Udo Reinemann.

 

Florian Just ist vielgefragter Solist u.a. in Bachs Weihnachtsoratorium (Staatskapelle Dresden, Concertgebouwkamerorkest), der Matthäus- und Johannespassion und zahlreichen Kantaten (Nederlandse Bachvereniging, Gelders Orkest, Noord Nederlands Orkest), Mahler‘s Orchesterliedern (De Filharmonie, Ebony Ensemble), und Carl Orff’s Carmina Burana.

Seit einigen Jahren ist er regelmäßiger Gast bei Holland Opera. Neben den Titelrollen in Monteverdi’s L’Orfeo und Purcell’s Dido and Aeneas sang er dort zahlreiche Uraufführungen.

Zu seinem weiteren Opernrepertoire gehören u.A. Pelleas aus Debussys Pelleas et Melisande (Resident Artist Program Reisopera/Opera Transparant), Dulcamara aus Donizetti’s L’elisier d’amore sowie Enrico aus Haydn’s L‘isola Disabitata (Grachtenfestival).

Daneben ist Florian Just international gefragter Interpret modernen Musiktheaters. So war er zu hören in Lucia Ronchetti‘s neuer Oper Der Sonne entgegen (Opernhaus Gelsenkirchen) , sang Xenaki’s Oresteia (Teatro San Martin von Buenos Aires/ Teatro Argentino La Plata), Il Servo in Sciarrino’s Luci mie traditrici (Buenos Aires), ‚Jacob‘ in der Uraufführung von Morton Subotnik‘s Jacobs Room (Bregenzer Festspiele, Berlin, Dresden und Wien) und in Berg's Wozzeck (Radio Philharmonie/ Zaterdagmatinee Concertgebouw Amsterdam). Seine Interpretation von Xenakis’ Aïs am Teatro Colon (Orchestra Filharmonica Buenos Aires) wurde durch die Presse bejubelt.

Florian Just arbeitete mit Dirigenten wie Jos van Veldhoven, Markus Stenz, Reinbert de Leeuw, Arturo Tamayo, Vaclav Lúks und Alejo Peres.

 

 

Florian Just gewann wichtige Preise auf unterschiedlichen Gesangswettbewerben. So u.A. den Vriendenkrans sowie den Pressepreis des Concertgebouw Amsterdam, und als Duo mit pianist Jan-Paul Grijpink den Schubert-Interpretationspreis des internationalen Wettbewerbs Schubert und die Musik der Moderne in Graz, Österreich.

2016 erschien seine durch die internationale Presse gelobte Lieder – CD Monologe.

 

 

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Foto: Jeroen van Zijp

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